Lexikon

In diesem sportlich-fit.ch-Lexikon finden Sie Erklärungen und Erläuterungen für einige wichtige und vielfach gebrauchte Begriffe rund um das Tanzen. Viel Spass!

Ballett
Ein klassischer Tanz. Wird auch als künstlerischer Bühnentanz, welcher mit Musik begleitet wird, bezeichnet. Der Name ist abgeleitet vom Italienisch (balletto). Ein klassisches Balles wird auch Handlungsballett genannt, für welches eine Choreographie (der Tanz besteht Gestik, Körperbewegungen im Raum und Mimik) und eine Musikkomposition erschaffen und einstudiert wird. Dazu gibt es Requisiten, Kostüme und Bühnenbilder.

Bauchtanz
Siehe Orientalischer Tanz.

Breakdance
Tanzform, welche von puerto- und afroamerikanischen Jugendliche in den 1970er Jahren erfunden wurde und hauptsächlich aus akrobatischen Tanzeinlagen besteht, welche ein hohes Mass an Körpergefühl und Körperbeherrschung erfordern.

Cha-Cha-Cha
Ein moderner Gesellschafts- und Turniertanz, welcher paarweise getanzt wird und seinen Ursprung in Kuba hat. Dieser unbeschwerte und heitere Tanz ist ein amüsanter Flirt zwischen den beiden Tanzenden, welche mithilfe von geschlossenen und offenen Figuren miteinander spielen.

Hip Hop
Engl., auf Deutsch: „Hüftschwung“. Ein junger Tanzstil, der sich im späten 20. Jahrhundert aus der gleichnamigen Stilrichtung der Popmusik entwickelt hat. In diesem Tanz sind Elemente der amerikanischen Strassen- und Subkultur vereint.

Jazz und Modern Dance
Eine neue Tanzart. Jazz und Modern Dance (JMD) drückt sich durch Kunst und Sport auf der Tanzfläche aus. Der Ursprung dieses Tanzstiles liegt mehrere Jahrzehnte zurück und beinhaltet Elemente aus amerikanischen, europäischen und afrikanischen Tanzstilen. Dadurch, dass Elemente des Ausdruckstanzes, Jazztanz und Modern Dance verbunden wurden ergeben sich für den Jass und Modern Dance vielfältige und freie Möglichkeiten.

Langsamer Walzer
Ein Gesellschafts- und Turniertanz im 3/4-Takt, welcher normalerweise bei ca. 30 Takten/Minute getanzt wird. Der Name ist vom deutschten Wort „waltzen“ (bedeutet „sich drehen“) abgeleitet. Er gilt als harmonischster der Standardtänze und die zum Tanz passende anschmiegsame und melodiöse Musik harmoniert mit dem Tanz. Dies gibt die passende Stimmung und erzeugt bei den Tanzenden das angenehme „Walz-Gefühl“.

Merengue
Ein Paartanz, welcher seinen Ursprung gemäss verschiedener Quellen in Havanna hat und von dort über Puerto Rico nach Santo Domingo gelangt ist. Bei jedem Taktschlag wird jeweils gleichmässig einen Schritt nach vorne, nach hinten oder zur Seite getanzt – jeweils kombiniert mit einer markanten Hüftbewegung.

Orientalischer Tanz
Auch Bauchtanz genannt und wird meistens von Frauen ausgeübt. Der Name kommt aus der arabischen Welt und heisst dort „Raqs Sharqi“, auf Deutsch „Tanz des Ostens“. Jedoch bezieht bezieht sich dieser Tanz nur auf einen ägyptischen Solotanz und nicht auf die gesamten orientalischen Tänze.
Normalerweise führen diesen Tanz Frauen aus, dies mit dem Ziel sexueller Animation (mithilfe typischer Bewegungen und Kostüm).

Rock’n’Roll
Ein vielseitiger Begriff, u.a. für einen US-amerikanischen Musikstil aus den 1950er und der 1960er Jahren. Ebenfalls ist dies die Bezeichnung für einen Gesellschaftstanz, welcher vom Lindy Hop und Jitterbug hervorgegangen ist und als wichtigste Merkmale die akrobatischen Elemente hat.

Salsa
Moderner Paar- und Gesellschaftstanz aus Lateinamerika und den USA. Der Salsa ist wiederum in viele verschieden Arten unterteilt, so z.B. der New York Style, Mambo Style, Puerto Rican Style, Los Angeles Style oder der Cuban Style.

Samba
Paar- und Gesellschaftstanz. Der Ursprung liegt in Brasilien, wo im 19. Jahrhundert dieser Tanzstil eingeführt wurde. Die europäische Samba-Variante gehört zu den fünf lateinamerikanischen Tänzen und hat mittlerweile nicht mehr viel gemeinsam mit der ursprünglichen brasilianischen Tanzform.
Der Samba ist bekannt geworden durch seine deutlichen und schnellen Hüftbewegungen. Es entsteht eine fliessende Bewegung über die Tanzfläche, weil der Samba kein stationärer Tanz ist.

Tango
Ein Gesellschafts-, Paar- und Turniertanz und einer der fünf Standardtänze. Es gibt auch im Tango verschiedene Stile. Als leidenschaftlich und feurig wird der Internationale Tango bezeichnet, auch als gewaltsam und aggressiv. Dies wird als leidenschaftliche sexuelle Gewalt ausgelegt. Der Grund für dieses Empfinden sind die abrupten Wechsel von Bewegungsform und Tempo. Der Tango Argentino wiederum wird nur mit Zärtlichkeit in Verbindung gebracht. Ein Grund, warum sich der Tango von den anderen Standardtänzen unterscheidet ist, dass kein Heben und Senken stattfindet. Ebenfalls die Höhe des Körpers die ganze Zeit über nicht verändert und verweilt jeweils auf derselben Höhe. Dies bewirkt, dass viel mehr Schritte vorwärts mit der Ferse angesetzt werden. Dazu ist der Tango ein Schreit- und kein Schwungtanz.