Lexikon

In diesem sportlich-fit.ch-Lexikon finden Sie Erklärungen und Erläuterungen für einige wichtige und vielfach gebrauchten Begriffe rund um die Sportart Schwimmen. Viel Spass!

Abzeichen
Schwimmabzeichen oder Kinderschwimmpass (das erste Abzeichen ist das Seepferdchen). Diese sollen vor allem die Kinder fürs selbständige Schwimmen qualifizieren.

Bassin
franz.: Pool, Schwimmbecken. Schwimmveranstaltungen bis 1500m werden in Becken mit einer Länge von 25m bis 50m ausgeführt.

Anschlag
Das Ende eines Laufes. Sobald ein Schwimmer den Beckenrand mit der Hand berührt wird die Zeit gestoppt. Idealerweise geschieht dies mit gestreckten Armen am Ende eines Zuges. Beim Brust- sowie Delfinschwimmen muss der Anschlag mit beiden Händen gleichzeitig erfolgen.

Brille
Dient dazu, dass kein Wasser in die Augen kommt, Reizungen durch das Chlorwasser zu verhindern sowie die Sicht unter Wasser zu verbessern.

Brustschwimmen
Schwimmtechnik. Gilt als eine der schwersten zu erlernenden Schwimmarten, da viele Schwimmer den Beinschlag aufgrund der Lage Ihrer Hüftgelenke nicht richtig ausführen. Geschwommen wird in Bauchlage und die Arm- und Beinbewegung muss symmetrisch erfolgen. Gleichzeitig werden die Arme nach vorne gestreckt und dann wieder in Form eines Halbkreises zurück an den Körper gebracht. Der Beinschlag wird ebenfalls mit einer symmetrischen Abstossbewegung ausgeführt (beide Beine gleichzeitig).

Crawl
engl.: Kraul. Schwimmtechnik. Wenn man diese Technik beherrscht ist sie die schnellste und ökonomischste Disziplin im Schwimmsport. Der Körper wird in der Horizontalen gehalten und das Gesicht befindet sich meistens unter Wasser und kommt nur kurz hoch um zu atmen (der Kopf gleichzeitig mit einem Armzug seitwärts aus dem Wasser gedreht). Ausgeatmet wird im Wasser. Auf kurzen Strecken werden während zwei Armzügen sechs Beinschläge gemacht, auf längeren Distanzen oftmals nur deren zwei Beinschläge.

Delfin
Schwimmtechnik. Wird oft auch als Schmetterlingsschwimmen bezeichnet. Die Beine werden unter Wasser geschlossen parallel auf- und abwärts bewegt. Die Arme werden gleichzeitig in Kreisform aus dem Wasser nach vorne gehoben bevor sie wieder eintauchen.

FINA (Féderation Internationale de Natation Amateur)
Weltweiter Dachverband, 1908 gegründet

Lagenschwimmen
Vereint die vier Schwimmtechniken Rücken, Schmetterling, Brust und Kraul in einem Wettkampf. Eine Technik nimmt je ein Viertel der Gesamtstrecke ein. Die Lagenschwimmer gelten deshalb auch als Allroundschwimmer, da sie sämtliche vier Technik sehr gut beherrschen müssen.

Rasur
Männer sowie auch Frauen rasieren sich am gesamten Körper, um möglichst wenig Widerstand im Wasser zu haben. Aufgrund der neuen Ganzkörperanzüge hat das Rasieren jedoch an Stellenwert verloren.

Rückenschwimmen
Schwimmtechnik. Der Schwimmer liegt flach auf dem Rücken. Die Armzüge werden abwechslungsweise ausgeführt. Dabei tauchen die Arme über dem Kopf ins Wasser ein, werden unter Wasser nach vorne geführt und oben wieder zurück geschlagen. Der Beinschlag funktioniert wie beim Crawl, es werden also abwechselnd Auf- und Abbewegungen der Beine aus der Hüfte heraus getätigt.

Schmetterlingschwimmen
Siehe Delfin.

SSCHV
Schweizerischer Schwimmverband, gegründet 1918.

Staffel
Bei der Staffel schwimmt jeder der vier Schwimmer einen der vier Streckenabschnitte, bei der Lagenstaffel schwimmt jeder einen anderen Stil.

Start
Der Beginn eines Laufes. Zuerst erfolgt das Kommando "Auf die Plätze", die Schwimmer nehmen die Startposition ein. Danach erfolgt ein Pfiff und die Schwimmer springen mit einem Kopfsprung ins Wasser. Nur beim Rückenschwimmen und bei der Lagenstaffel wird aus dem Wasser gestartet.

Undulation
Auch Hüftwelle genannt. Eine besondere Schwimmtechnik, bei welcher der Schwimmer den Kopf früh unter Wasser nimmt (vor allem beim Brustschwimmen), um eine längere Tauchphase zu haben. Dies hilft vor allem denen, welche eine gute Gleitphase haben.

Wende
Am Ende der Bahn wird, sofern es nicht das Ende des Laufes ist, die Richtung gewechselt. Beim Crawl (Kraul) beispielsweise wird eine Rolle vorwärts gemacht, gefolgt von einem Abstossen mit den Füssen an der Beckenwand.